Glossar

A

Aufpro (Aufprojektion)
Aufpro ist ein Bildwiedergabeverfahren, bei dem die Bilder von vorne auf eine Leinwand projiziert werden (s.a. Rückpro). Dabei sollte direkt auftreffendes Licht sowie Fremdlicht vermieden werden.


B

Bankettbestuhlung
Eine Bankettbestuhlung besteht aus runden oder eckigen Einzeltischen, an denen 6 bis 12 Personen Platz finden.

Beleuchtungsanlage
Diese gibt es in zahlreichen Anwendungsgebieten. Unterschieden wird zwischen Dekorations-beleuchtung, Architekturbeleuchtung, Bühnenbeleuchtung, Studiobeleuchtung, etc.

Bestuhlungsplan
Ein Bestuhlungsplan ist ein Plan, in dem die Anzahl und die Anordnung der Sitzplätze sowie die vorhandenen Fluchtmöglichkeiten für eine geplante Veranstaltung ausgewiesen sein müssen. Dieser Plan muss vor der Veranstaltung der Feuerwehr und/oder den Ordnungsbehörden vorgelegt werden.

Blockbestuhlung
Die Blockbestuhlung ist ideal zur Durchführung von Workshops, da die Sitzanordnung für einen aktiven Informations- und Gedankenaustausch sehr gut geeignet ist.

Bruttoaustellungsfläche
Die Bruttoausstellungsfläche ist die Fläche eines Veranstaltungsortes inklusive der Gänge und weiterer Flächen, die z.B. aufgrund der bestehenden Brandschutzbestimmungen nicht als Austellungsfläche genutzt werden kann.


C

Catering
Catering ist die professionelle Bereitstellung von Speisen und Getränken als Dienstleistung an einem beliebigen Ort. Der Leistungsumfang eine Caterers kann sich dabei von Anlieferung der vorproduzierten Speisen bis zum Aufbau eines temporären Gastronomiebetriebes erstrecken.

Close-up
Ein Close-up ist der direkte Kontakt von Unterhaltungskünstlern mit dem Publikum.

Corporate Design
Corporate Design ist die Unternehmenserscheinung, zu dieser zählen sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel, als auch das Produktdesign.

Corporate Events
Corporate Events sind Veranstaltungen die sich an eine sehr bestimmte Zielgruppe wie z.B. Mitarbeiter, Außendienst, Händler etc. richten.


D

Delay Line (Dezentrale Beschallung)
Besonders in großen Räumlichkeiten wie z.B. Konzerthallen hört man in den letzten Reihen kaum noch, was vorne auf der Bühne geschieht. Der Einsatz von Delay Lines ermöglicht eine gleichmäßige Pegelverteilung, welche digital gesteuert werden kann.

Dolmetschertechnik
Um eine Veranstaltung in mehreren Sprachen allen Teilnehmern zugänglich und verständlich zu machen, benötigt man neben professionellen Dolmetschern auch die entsprechende Technik. Eine Dolmetscherkabine hinter den Kulissen, ausgestattet mit einem Dolmetscherpult, ist der Knotenpunkt dieser Ausstattung. Daneben sind z.B. eine Infrarotanlage, Mikrofone und Kopfhörer unerlässliche Elemente für das Aufziehen einer mehrsprachigen Veranstaltung ohne Komplikationen.


E

E-Form
Die E-Form ist eine Bestuhlungsform, bei der die Tische in der Form eines E's platziert sind. Aufgrund der eventuellen Sichteinschränkungen bei Tagungen ist diese Bestuhlungsart vor allem bei Festivitäten sinnvoll (s.a. T-Form).

Ethno-Food
Ethno-Food bezeichnet Speisen, die nicht zur eigenen Landesküche gehören, sondern aus anderen Kulturkreisen stammen, z.B. die asiatische, italienische oder mexikanische Küche. Ethno-Food ist in Deutschland sehr populär: Die Rezepte entsprechen jedoch nicht immer dem Original sondern sind auch oft an heimische Gewohnheiten angepasst.

Eventcatering
Eventcatering ist die Speisenversorgung der Gäste bei Sportveranstaltungen, Konzerten und Betriebsfeiern.

Eventmanagement
Eventmanagement umfasst die professionelle Planung, Organisation, Realisierung und Nachbearbeitung von Veranstaltungen aus einer Hand.


F

Fam-Trip
Ein Fam-Trip ist eine Einladung, um eine neue Destination, neue Angebote oder einen neuen Service kennenzulernen.

Fingerfood
Fingerfood sind kleine Snacks, die mit den Fingern gegessen werden können. Durch ihre mundgerechte Form benötigt der Gast keine Teller und kein Besteck. Diese Art der Speisenversorgung bietet sich bspw. bei Stehempfängen, zur Zwischenverpflegung und Konferenzbewirtung sowie beim Eventcatering an.

Flying Buffet
Beim Flying Buffet können sich die Gäste an portionierten Speisen, meist Fingerfood, bedienen, die von Servicepersonal auf Tabletts transportiert werden.

FOH (Front of House)
Der FOH ist ein spezieller Ort im Zuschauerbereich bei Konzert- und Theaterveranstaltungen, von dem ein Ton- bzw. Lichttechniker die Veranstaltung genau verfolgen kann, um die Musik richtig aufzu-arbeiten und für die richtige Beleuchtung zu sorgen. Der FOH befindet sich an einem Platz von dem eine uneingeschränkte Sicht auf die Bühne gewährleistet ist. Bei Großveranstaltungen sind es oft Gerüsttürme, bei kleineren Events reduziert sich das FOH auf das Mischpult für den Ton- und Lichttechniker.

Frontcooking
Beim Frontcooking bereitet der Koch die Speisen außerhalb der Küche, unmittelbar vor dem Gast zu. Den Gästen wir die Möglichkeit geboten, live beim Kochvorgang zuzusehen.

Full Service Partner
Ein Full Service Partner bündelt alle Leistungen in einem Angebot und übernimmt sowohl die Konzeption als auch die Ausführung einer Veranstaltung mit allem was dazu gehört.

  

G

Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte)
Die Gema ist als Verein organisiert, Hauptziel ist die Verwaltung der Rechte für ihre 60.000 Mitglieder, hauptsächlich Textdichter, Komponisten und Musikverleger. Aufführungen von Musikern oder das Abspielen durch Radio oder Fernsehen müssen der Gema gemeldet werden.
Die Gema sorgt dafür, dass ihre Mitglieder bei Verwendung der urheberrechtlich geschützten Werke einen Anteil (Tantiemen) bekommen.

Give away
Ein Give away ist ein kleines, preiswertes Werbegeschenk, dass bei bestimmten Anlässen wie Messen, Verkaufsveranstaltungen etc. an die Zielgruppe ausgegeben wird.

Gobo (Graphical optical blackout)
Gobo ist eine Maske (ursprünglich aus Metall, heute häufiger aus Glas), die in einen Scheinwerfer oder Projektor eingesteckt wird, um auf der Bühne oder zu Werbezwecken Logos, Muster, Texte oder Bilder darzustellen.


H

Hostessendienst
Hostessen sind Arbeitkräfte, die sich bei Events und Messen um die Betreuung der Gäste kümmern. Die Dienstleistung kann verschiedene Aufgaben umfassen, z.B. den Garderobendienst, das Verteilen von Informationsmaterialien oder auch das Anbieten von Häppchen und Getränken.

Husse
Eine Husse ist ein dekorativer Überzug für Möbelgegenstände.


I

Infotainment
Infotainment ist die Verbindung von Information und Entertainment. Es ist eine moderne Art, um Informationen unterhaltsam an die Teilnehmer eines Events oder einer Tagung zu vermitteln, z.B. durch kurze Vorträge mit Medieneinsatz, abwechslungsreiche Pausenplanung, kreative Art der Essenszubereitung, etc.

Incentives
Ein Incentive ist eine Gratifikation, ein Anreiz oder ein Bonus für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Hierzu zählen unter Anderem Veranstaltungen und Reisen, die die Mitarbeiter für die erbrachten Leistungen belohnen soll. Incentives und Incentive-Rreisen dienen als Motivation um z.B. im nächsten Geschäftsjahr noch bessere Leistungen zu erbringen. Gerne werden sie auch zur Pflege von Kundenbeziehungen eingesetzt.


J

Joint Meetings Industry Council (JMIC)
Der Joint Meetings Industry Council ist ein weltweiter Rat von internationalen Vereinigungen der Veranstaltungsbranche, dessen Hauptaufgabe die Entwicklung und der Fortschritt der Veranstaltungsbranche ist.


K

Kick Off Meeting
Ein Kick-off-Meeting ist  eine Veranstaltung, die eine Firma mit ihren Mitarbeitern zu Beginn eines neuen Kalenderjahres durchführt, um geplante Aktivitäten für das kommende Jahr zu besprechen.

Konferenzbewirtung
Konferenzbewirtung bezeichnet die Versorgung der Teilnehmer eines Meetings/einer Besprechung mit Getränken und Speisen.

Konferenztechnik
Die Konferenztechnik ist das Zusammenspiel der Teilbereiche Tagungs- und Beschallungstechnik sowie ggf. Dolmetschertechnik, Lichttechnik usw.

Klimax
Der Klimax ist der besondere Höhepunkt einer Veranstaltung.


L

Location-Check
Ist der Besuch potenzieller Veranstaltungsorte, um eine geeignete Location für das geplante Event zu finden.

Lageplan
Ein Lageplan umfasst die örtliche Lage eines Messegeländes, sowie die verschiedenen Hallen oder Stände innerhalb dieses Geländes.


M

MICE
steht für die Bezeichnung der Veranstaltungsbranche: Meetings, Incentives, Conventions/Conferences, Exhibitions/Events.

Merchandising
Merchandising bezeichnet die Vermarktung und das Werbematerial eines Events, also sämtliche Maßnahmen die der Verkaufsförderung dienen.


N

Nettoausstellungsfläche
Die Nettoausstellungsfläche ist die Gesamtheit der Standflächen, die einem Veranstalter tatsächlich zum Verkauf zur Verfügung steht.

Nachfassaktion
Eine Nachfassaktion meint die werblichen Aktivitäten nach dem Ablauf einer Veranstaltung durch eine Kampagne, welche die Erfolgsquote verbessern soll.


P

Parlamentarische Bestuhlung
Die parlamentarische Bestuhlung ist eine Bestuhlung in Konferenzräumen mit Tischen, die hintereinander, mit Blick zum Podest bzw. Rednerpult platziert sind. Sie ist neben der U-Form die gängigste Konferenzbestuhlung und ermöglicht den Teilnehmern das Mitschreiben bzw. Verfolgen der bereitgelegten Unterlagen.

PCO (Professional Congress Organizer)
PCO ist ein Unternehmen, das sich auf die Organisation und Durchführung von Kongressen spezialisiert hat.


Performance
Eine Performance ist eine Aufführung, Vorführung oder Leistung von Künstlern bzw. Event-Dienstleistern.

Product Placement
Im Rahmen des Product Placements werden Produkte und Dienstleistungen werbewirksam und zielgerichtet in Medienereignissen wie z.B. in Spielfilmen oder im Fernsehen integriert.

Promotion
Unter Promotion versteht man Verkaufsförderung durch gezielte werbe - und absatzpolitische Maßnahmen, die dazu dienen das Produkt und dessen Vorzüge bekannt zu machen.


Q

Qualitätsmangement
Das Qualitätsmanagement umfasst die Planung, Steuerung und Prüfung von Maßnahmen, die die Qualität von Dienstleistungen und Produkten sichern und verbessern sollen.


R

Reihenbestuhlung/Kinobestuhlung
Ist eine Platzierung der Stühle in Stuhlreihen. Diese Bestuhlungsform eignet sich vor allem für Veranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl, bei denen die Zuhörer nichts notieren müssen.

Rigging
Das Rigging ist der Vorgang des Aufbaus bzw. Aufhängens von Veranstaltungstechnik wie Tontechnik, Licht- und Videotechnik oder Elementen zur Raumgestaltung.

Rückpro (RÜCKwertige PROjektion)
Rückpro ist die Projektion von Inhalten einer Präsentation, von hinten auf die Projektionsfläche. Voraussetzung dafür ist eine geeignete Projektionsfläche (teiltransparent), ein entsprechender Projektor sowie ein Mindestabstand zur Projektionsfläche. Vorteil: Vermeidung von Schattenbildung auf der Projektionsfläche durch den Projektionskegel eintretender Objekte oder Zuschauer.

  

S

Skirting
Skirting ist die seitliche und frontale Verkleidung von Bühnen und Buffettischen mit Stoff.

Sit-down-Menü
Ist eine Servierart, bei der die Gäste an Tischen sitzen und von Servicepersonal bedient werden.

Sponsoring
Sponsoring dient der Steigerung des Images und der Bekanntheit eines Unternehmens. Dabei erbringen Unternehmen Leistungen in Form von Geld, Sachmittel oder Dienstleistungen und erhalten im Gegenzug Werbemöglichkeiten.


T

T-Form
Die T-Form ist eine Bestuhlungsform in der die Tische in Form eines T's platziert werden.


U

U-Form
Die U-Form ist eine Tagungsbestuhlung in Konferenzräumen in Form eines U's. Sie ist neben der parlamentarischen Bestuhlung die gängigste Bestuhlungsart. Diese Bestuhlung ermöglicht, dass sich die Teilnehmer gegenseitig sehen können.


V

Virtueller Kongress
Informationsaustausch in Art eines Kongresses. Allerdings findet die Kommunikation der Teilnehmer über elektronische Medien statt.


W

Walking-Act
Ein Walking-Act ist eine Künstler-Aufführung, die innerhalb des Publikums stattfindet.

Whiteboard
Dies ist eine weiße, abwaschbare Wand bzw. Tafel, die zu Präsentations- und Moderationszwecken dient.


Y

Yield-Steuerung
Ist eine Buchungssteuerung, die alle Maßnahmen im Reservierungsbereich betrifft und einer ertragsorientierten Auslastung vorhandener Kapazitäten dient.


Z

Zielgruppe
Ist die Gesamtheit aller effektiven und potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketingaktivität angesprochen werden sollen. Die Zielgruppe bestimmt sich aus soziodemo-graphischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen, Familienstand, etc.

Zeitmanagement
Das Zeitmanagement ist nötig um eine Veranstaltung von Beginn an zu planen und zu organisieren, weshalb die einzelnen vorbereitenden Schritte bis zu dem Datum der Veranstaltung zeitlich festgehalten werden.

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